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Naturbelassene Ätherische Öle

Naturbelassene ätherische Öle sind auch bekannt unter den Begriffen pflanzliche Essenzen oder Duftstoffe. In der Natur produzieren Pflanzen eine Vielzahl ätherischer Öle. Dies sind Essenzen, die sich in verschiedenen Pflanzenteilen einlagern. Sie dienen den Pflanzen entweder zum Schutz vor Feinden, Bakterien und Pilzen, zur Anlockung von Insekten oder zur Regulierung ihres Wasserhaushaltes, d.h. dem Schutz vor Hitze und Kälte. Ob der Duft der ätherischen Öle dazu dient, die feinstoffliche Kommunikation zwischen Pflanzen zu ermöglichen, ist wissenschaftlich noch nicht geklärt.

Durch u.a. Wasserdampfdestillation, Kaltpressung oder Extraktion werden diese hoch konzentrierten Extrakte aus Pflanzen gewonnen - die naturbelassenen ätherischen Öle. 70 bis über 600 Einzelwirkstoffe in einer einzigen Pflanze sind keine Seltenheit und lassen erahnen, was die Aromatherapie einzigartig macht. Die Erträge von ätherischen Ölen aus den Pflanzen sind je nach Gewinnungsmethode sehr unterschiedlich. Dies erklärt auch die Preisunterschiede der einzelnen Öle. Rose, Neroli, Magnolie, Jasmin und Melisse off. gehören zu den teuersten Ölen, da z. B. für einen Liter Rosenöl zwischen 3.500 und 5.000 kg Rosenblüten handgesammelt werden müssen. Von einem solchen Öl reicht es jedoch in der Regel, wenn man zwei bis drei Tropfen in 30 ml Basiscreme oder fettem Öl mit anderen ätherischen Ölen mischt.

Ätherische Öle sind im Gegensatz zu den sogenannten fetten Ölen (in der Aromatherapie bekannter unter dem Begriff „Basisöl“, wie z.B. Mandelöl) flüchtige Essenzen. Daher sind es Kostbarkeiten, die gut verschlossen, kühl und lichtgeschützt aufbewahrt werden sollten.