Aromatherapie: Begriff und Bedeutung

Aromatherapie ist die Wissenschaft von der Benutzung pflanzlicher Essenzen bei der Behandlung von Krankheiten (in Anlehnung an Hörner & Pohl 2002). Der Begriff „Aromatherapie“ (franz. aromathérapie) wurde von dem französischen Chemiker René-Maurice Gattefossé geprägt. Er veröffentlichte das erste Buch mit dem Titel „Aromatherapie“ im Jahr 1937.

Viele Menschen kennen zwar den Begriff „Aromatherapie“, wissen aber nicht, welche Bedeutung der Begriff in sich trägt. Das hängt damit zusammen, dass häufig kosmetische und andere Produkte mit dem Schlagwort „Aromatherapie“ oder „mit ätherischen Ölen“ versehen werden, ohne dass von diesen Produkten eine gezielte therapeutische Wirkung im Sinne der Klassischen Aromatherapie zu erwarten ist.

Was sich genau hinter der Therapie mit ätherischen Ölen verbirgt, lesen sie [hier].

Aromatherapie ist mehr als 'nur' eine alternative Heilmethode, vielmehr haben „unsere Ärzte die verschollenen Wurzeln ihrer eigenen Wissenschaft wieder gefunden“. In diesem Sinne ist nach Prof. Dr. Dietrich Wabner (TU München) Aromatherapie ein integrierter Bestandteil der sogenannten klassischen westlichen Medizin. So verwundert es nicht, dass immer mehr Ärzte, Heilpraktiker und Apotheker in Europa diese Form der Therapie in ihrer täglichen Arbeit anwenden.

Auszugsweise zitiertes Vorwort von Prof. Dr. Dietrich Wabner (aus dem Buch Aromatherapie für Pflege u. Heilberufe von Eliane Zimmermann – 1998)